Yesterchips Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum (in 64750 Haingrund)


  • Nein, ich werde jetzt nicht rührselig und behaupte, dass "ich mir das niemals hätte träumen lassen". Logisch hab ich dran geglaubt, sonst hätte ich es nicht gemacht ;)

    Ziemlich genau vor fünf Jahren öffnete ich zum ersten Mal die Museumstür für jedermann. Seitdem hat sich einiges geändert in der "Alten Schule" im Odenwalddorf Haingrund.

    Gäste kommen aus Nah und Fern. Manche zum Spielen, andere zum Disketten-Auslesen, wieder andere freuen sich mal wieder was in BASIC oder Turbo Pascal programmieren zu können und wiederum andere kommen einfach nur um ein nettes Schwätzchen zu halten. Genau so solls sein. Freundschaftlich, nahbar, stets mit einem Augenzwinkern.


    Ich bedanke mich heute ganz besonders herzlich bei den YouTube Kanalmitgliedern und Patreons, welche seit der erste Stunde mit dabei sind und das gesamte Projekt bis heute unermüdlich unterstützen. Ihr und alle anderen Supporter, ob nun persönlich bekannt oder völlig inkognito, zeigt, dass Museumsförderung in Deutschland doch einfach und direkt sein kann. Bis heute musste ich, dank EUCH, mir nie Sorgen um die Finanzen machen und ebensowenig Aktenberge erklimmen.

    IHR SEID DIE BESTEN!

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    Zwei Champions in einem Monat!


    Bei schokoladeschmelzenden 33 Grad schwitzte sogar das Thermometer, am Final-Abend des 25.06.2026. Trotzdem: Finale ist Finale! Am Ende konnte sich Jonas Martin, mit 201 Punkten, gegen den Rest behaupten. Damit hat sich Jonas seinen dritten Stern in der Hall of Fame gesichert! Gespielt wurde „Lumberjack“ auf dem C64.

    Platz zwei und drei gingen an Gregor und Filip. Etwas "undankbar" verlief der Abend für Filip, denn kurz nach der Siegerehrung spielte er noch eine Runde und schaffte 202 Punkte - leider zu spät!

    Und für den eigentlich Erstplatzierten, Matthias (203 Punkte), lief es ganz unglücklich: Er traf erst um 19:08 Uhr im Museum ein - zu spät! Er ging mit einem Trostpreis nach Hause.


    Am darauffolgenden Kerbsamstag, dem 27.06.26, herrschten brutale 38 Grad im Museum.

    Anja Bongartz behielt allerdings einen kühlen Kopf und gewann souverän, mit deutlichem Abstand auf das Verfolgerfeld, die Eintages-Highscore-Challenge in einem der besten Spiele aller Zeiten: TETRIS!

    Gespielt wurde die Gameboy-Version, via Super-Gameboy auf dem SNES. Startlevel "Herz-0", mit anderen Worten: Level 10. Der „Typ A“ kennt kein Ende, sondern wird, immer nach 10 abgebauten Reihen, immer schneller.

    Mit sagenhaften 36.310 Punkten pulverisierte Anja den bisherigen Rekord von 13.385 Punkten um Welten.

    Sichtlich geschafft, aber glücklich, ging die strahlende Siegerin mit der Winner-Urkunde und dem "Magic Block" (leuchtende Tetris-Blöcke) nach der Siegerehrung auf die Kerb.


    Unser nächstes Highscore-Spiel, bis zu den hess. Herbstferien, ist mal wieder "Canabalt" auf dem C64. Siegerehrung ist am 24.09.26 - um 19 Uhr. Jeder ist eingeladen mitzumachen!


  • Der Amstrad  Schneider  PC1512 erschien 1986 und war einer der ersten bezahlbaren Heim‑ und Büro‑PCs in Europa. Er nutzte einen Intel‑8086‑Prozessor mit 8 MHz und bot genug Leistung für Textverarbeitung, Tabellen, einfache Grafikprogramme und frühe Spiele. Viele Modelle hatten zwei 5,25‑Zoll‑Diskettenlaufwerke, was das Arbeiten und Kopieren erleichterte. Der PC1512 unterstützte CGA‑Grafik sowie einen speziellen 16‑Farb‑Modus und wurde oft mit einem passenden Monitor geliefert. Eine Maus und die grafische Oberfläche GEM gehörten ebenfalls dazu. Für viele Menschen war der PC1512 der erste Kontakt mit der PC‑Welt und prägte den Markt nachhaltig.


  • - BBC Video, Archimedes Vorstellung mit Fred Harris und Sophie (vorm. Roger) Wilson (ARM)


    Die BBC hat oben verlinktes Video seinerzeit produziert um die 300er und 400er Familie des Acorn Archimedes vorzustellen. Am liebsten hätte ich dieses Video 1:1 übernommen und übersetzt. Schaut es euch gerne mal an!


    Mit der 300er und 400er Familie startete Acorn die Archimedes-Reihe. Von kleinen "Kassengestell", dem A305, bis zum Profigerät A440. Was verbirgt sich hinter den Bezeichnungen und steht im Yesterchips Museum denn nun wirklich ein A310?


  • "Beim Archie ist alles anders." Nun, man sollte zumindest auf "Ungewohntes" gefasst sein. Die faszinierend schnelle Bootzeit, bis man von der GUI begrüßt wird, erklärt sich dadurch, dass nach dem Einschalten praktisch alles aus dem ROM geladen wird. Denn anders als beispielsweise ein PC oder Amiga ist der Archimedes nicht völlig hilflos, sollte keine bootbare Diskette oder Festplatte im System vorhanden sein.

    Im "Yesterchips-Archie" war RISC OS 2.00 verbaut. Zum Einsatz kommt aber der Inhalt eines Festplattenimages, welcher an vielen Stellen nach RISC OS 3.0, oder höher, verlangt.

    Also: Einfach mal die Chips tauschen, oder? Na, ganz so easy war es dann doch nicht ;)


  • Die Öffnungszeiten lassen vorausschauen auf zwei Sonderöffnungs-Samstage: Das Weinbrunnen-Fest, am 05. September und der Halloween-Dorftreff am 31.10. Das Yesterchips Museum hat parallel dazu geöffnet.


    Hitze: So lange es unterm Dach unmenschliche Temperaturen hat bleiben Rennsimulator und Schießstand geschlossen.


    "Von Unbekannt" stammt die bislang größte Hardwarespende, welche jemals das Yesterchips Museum erreicht hat. Vielen herzlichen Dank dafür!!


  • Ein riesengroßes, herzliches Dankeschön an alle spendablen Teilnehmer des PayPal-Pools, welcher bis Ende Juni 2026 lief. Das Ziel wurde erreicht, der Heizkosten-Puffer ist über 100% gefüllt! Damit kann die nächste Stromrechnung ganz entspannt kommen. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl eine so starkes und verlässliches Team hinter sich zu wissen.

    IHR SEID DIE BESTEN! DANKE!


  • In der bislang größten Hardwarespende, welche das Museum jemals erreicht hat, befanden sich zwei IBM 5170 AT. In dieser Folge machen wir den Sound-Check (sorry für die kurze Echo-Strecke) und rupfen die verbauten ISA Steckkarten raus. Hmmm! Washammwerdennda?? ;)


    ...und offensichtlich hab ich mich selbst verwirrt: Auf dem 5170 Mainboard finden maximal 512 KB RAM Platz, nicht 1 MB, wie ich es im Video behaupte und selbstredend ist die zweite gezeigte Karte 8 und nicht 16-bit.